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Shopify · Integration & API

Shopify mit ERP, Versand und Buchhaltung verbinden

Manuelle Auftragsflüsse skalieren nicht. Wir verbinden deinen Shopify-Shop mit JTL, Billbee, Xentral oder einem Custom-Backend — so, dass es auch bei Lastspitzen stabil bleibt.

Welches System verbinden wir?

Die vier häufigsten Integrationen

JTL-Wawi

DACH-Standard für Mittelstand

JTL ist in DACH eins der verbreitetsten Warenwirtschaftssysteme. Wir bauen Shopify-JTL-Anbindungen entweder über den offiziellen JTL-Connector (Standard-Setup) oder über Middleware wie FFN Connect (für komplexere Fälle mit Multi-Channel).

Standard-Sprint in 1–2 Wochen, wenn keine Custom-Felder.

Billbee

Order Management Hub

Billbee ist kein klassisches ERP, sondern eine Order-Management-Zentrale. Die Shopify-Anbindung zieht Bestellungen automatisch rein, synchronisiert Versandstatus und Tracking-IDs zurück.

Schnelles Setup — oft in wenigen Tagen fertig.

Xentral

Cloud-ERP mit API

Xentral ist ein Cloud-ERP mit offener API. Shopify-Anbindung läuft über native Schnittstellen, mit Custom-Fields und Workflows. Flexibler als JTL, aber auch komplexer zu betreiben.

Mittlere Komplexität, typischerweise 2–3 Wochen.

Custom / Webhooks

Eigenes Backend oder Legacy-System

Wenn dein Backend kein Standard-ERP ist, bauen wir die Integration direkt über Shopify-Webhooks, Admin-API und eine schlanke Middleware. Volle Kontrolle, aber mehr Eigenverantwortung.

Scope variiert stark — immer erst Scope-Audit.

Was synchronisiert wird

Die fünf Datenflüsse einer typischen Anbindung

Bestellungen

Jede Shopify-Bestellung landet automatisch im ERP mit Kunde, Positionen, Zahlung, Versandadresse. Status-Updates (versandt, storniert) laufen zurück in Shopify.

Bestände

Lagerbestand im ERP ist Single Source of Truth. Shopify wird in Echtzeit synchronisiert, Überverkäufe werden verhindert. Bei Multi-Channel mit Etsy/Amazon läuft das über eine Middleware-Instanz.

Produkte

Stammdaten (Titel, Beschreibung, Preis, Bilder) werden vom ERP zu Shopify gepusht — oder umgekehrt, je nach Workflow. Master-System wird im Scope-Call festgelegt.

Kunden

Neukunden im Shop werden automatisch im ERP als Kontakt angelegt, Bestellhistorie ist in beiden Systemen sichtbar. Wichtig für CRM und Wiederkäufe.

Retouren

Retouren-Workflows sind der am häufigsten unterschätzte Teil. Wir bauen die Rückabwicklung so, dass sie sauber zwischen Shopify, ERP und Versandpartner läuft — ohne manuelle Nacharbeit.

Typische Fallstricke

Was bei ERP-Integrationen schiefgeht

Wir sehen diese Fehler regelmäßig in Shops, die wir übernehmen. Die Anbindung läuft, aber unter Last bricht etwas — und das ist teuer.

Bestands-Race-Conditions bei Multi-Channel

Wenn Shopify, Etsy und Amazon gleichzeitig auf denselben Lagerbestand zugreifen, können zwei Kunden gleichzeitig das letzte Stück kaufen. Die Lösung: ein zentraler Bestandshub mit Locking, nicht direkte Punkt-zu-Punkt-Anbindungen.

SKU-Mismatches zwischen Shop und ERP

Wenn die Artikelnummer im Shop nicht zu 100% der SKU im ERP entspricht, landet jede dritte Bestellung im Fehler-Log. Wir prüfen das vor dem Go-Live und bauen Fehler-Alerts für Drift.

Retouren-Workflows

Retouren landen im ERP, aber der Lagerbestand wird nicht automatisch zurückgebucht. Oder der Refund passiert in Shopify, aber die Storno im ERP wird vergessen. Wir automatisieren beide Richtungen.

Steuerlogik (OSS, IOSS, nicht-EU)

Bei grenzüberschreitenden Bestellungen greift OSS/IOSS — das muss im ERP und in Shopify konsistent konfiguriert sein, sonst stimmt die Voranmeldung nicht. Wir prüfen das pro Projekt.

Drei Komplexitäts-Stufen

Abhängig von System, Volumen und Custom-Anteil. Scope und Umfang klären wir im ersten Call.

Integration Sprint

ca. 1 Woche

Standard-Anbindung für einfache Fälle: JTL- oder Billbee-Basis-Setup, Bestellungen und Bestände. Kein Multi-Channel, keine Custom-Felder.

Standard-Integration

ca. 2–4 Wochen

Mittleres Setup mit Custom-Workflows, Retouren, Multi-Channel-Bestandsabgleich, Reporting-Dashboard.

Custom Integration

ca. 4–8 Wochen

Komplexe Anbindungen an Eigenentwicklungen, B2B-Workflows, Steuerlogik für internationale Märkte, Echtzeit-Reporting.

Eigene Betriebserfahrung

Wir nutzen diese Systeme selbst

Unsere eigenen Shops (Jellies Design, Woodland Kids) laufen auf Shopify mit angeschlossenen Fulfillment-Workflows. Wir wissen aus erster Hand, welche Retouren-Flows funktionieren, welche Bestands-Sync-Strategien bei Multi-Channel halten, und welche Apps in Production stabil laufen.

84.000+
Eigene Bestellungen verarbeitet
Multi-Channel
Shopify + Etsy + Amazon
Live
Produktiv seit Jahren

Häufige Fragen zur Integration

Arbeitet ihr mit dem offiziellen JTL-Connector oder mit Custom-Middleware?

Beides. Für Standard-Setups ist der offizielle Connector meistens ausreichend und günstiger in der Wartung. Für Multi-Channel mit hohen Bestellvolumen oder Custom-Logik bauen wir eigene Middleware — das ist teurer initial, aber stabiler unter Last.

Wir nutzen ein Nischen-ERP, das ihr nicht kennt. Könnt ihr das trotzdem?

Wenn das ERP eine dokumentierte API oder Webhooks hat: ja. Wir brauchen dann einen Tag, um uns einzulesen, danach können wir eine Scope-Einschätzung abgeben. Wenn das ERP nur Excel-Exports kann, wird's schwierig — dann reden wir erst über Prozess-Alternativen.

Wie testet ihr die Integration vor Go-Live?

Staging-Umgebung mit echten (anonymisierten) Daten, Test-Bestellungen durch den kompletten Flow (Shop → ERP → Versand → Retoure), Monitoring aller API-Calls, Error-Alerts. Go-Live passiert erst, wenn alle Testfälle grün sind.

Was kostet der laufende Betrieb nach der Integration?

Wenn die Integration sauber gebaut ist, fallen meistens nur die Kosten für den Middleware-Server an (abhängig vom Volumen, meist überschaubar) und optional ein Retainer für Monitoring und Support. Ohne Retainer ist es realistisch, dass wir einmal im Quartal ein paar Stunden Arbeit haben — das klären wir vorher transparent.

Integration im Kopf, aber unsicher ob es zu eurem System passt?

Schick uns kurz, welches ERP und welches Volumen. Wir sagen dir ehrlich, ob das ein Sprint ist, ein Projekt oder ein Custom-Mandat — und was es realistisch kostet.

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