Shopify · Migration
Shopify Migration ohne Ranking-Verlust
Das Risiko bei Plattform-Migrationen ist nicht der Umzug selbst, sondern was nach dem Launch mit deinen Rankings passiert. Wir haben einen standardisierten Ablauf, der genau das verhindert — und der nicht auf Hoffnung basiert.
Von welchem System migrierst du?
Wir haben Ablauf-Blueprints für die häufigsten Routen
Shopware 5 / 6
Shopware ist in DACH die häufigste Migrations-Quelle. Datenexport, Kategorie-Mapping, URL-Struktur-Übernahme sind hier Standard-Baustellen.
Shopware 5 End-of-Life treibt aktuell viele Migrationen.
WooCommerce
WooCommerce-Shops migrieren meistens, weil die WordPress-Maintenance zu aufwendig wird. Der Export geht über Plugins, die Datenqualität ist sehr unterschiedlich.
Achtung: WooCommerce-Shops haben oft uneinheitliche Produktdaten.
Magento 1 / 2
Magento-Migrationen sind die komplexesten — Custom Attributes, tiefgreifende Anpassungen, Performance-Probleme. Scope klären ist hier Pflicht.
Magento 1 ist seit 2020 End-of-Life — wir sehen hier oft viel Legacy.
Alter Shopify-Tarif
Wechsel von Shopify Basic auf Plus oder umgekehrt. Theme-Anpassung, Feature-Parität, API-Umstellung.
Der einfachste Fall, weil Datenmodell identisch bleibt.
Der größte Fehler bei Migrationen
Was schiefgeht — und wie wir das verhindern
Die Nummer 1 bei Migrations-Desastern sind fehlende URL-Redirects. Das Resultat: 404-Fehler, SEO-Absturz, verlorene Kunden. Hier die fünf Bereiche, auf die wir standardmäßig prüfen.
URL-Redirect-Mapping
Jede alte URL bekommt eine neue Entsprechung als 301-Redirect. Kategorien, Produkte, Landing-Pages, Blog-Artikel — vollständig gemappt, getestet, monitored. Ohne diesen Schritt verliert der Shop innerhalb weniger Wochen die Hälfte seines organischen Traffics.
Produktbilder und Metadaten
Bilder in den richtigen Größen, Alt-Texte übernommen, Dateinamen konsistent, strukturierte Daten (Schema.org) erhalten. Das ist keine kosmetische Arbeit, sondern SEO.
SEO-Title, H1, Meta-Description
Die Übernahme der on-page SEO-Daten wird oft vergessen. Wir exportieren komplette SEO-Snapshots vor der Migration und prüfen post-Launch, dass jede Seite ihre Daten hat.
Kundenkonten und Bestellhistorie
Bestandskunden müssen ihre Konten behalten, Bestellhistorie sichtbar, Passwörter entweder migriert oder per Reset-Flow neu gesetzt. Juristisch + praktisch ein Minenfeld, wenn man es übersieht.
Payment-Umstellung ohne Lücke
Die Zahlungsabwicklung läuft in Shopify anders als in Shopware/WooCommerce. Wir planen Cutover-Slots, damit keine Bestellung im Niemandsland landet.
Ablauf
Wie eine Migration bei uns läuft
4–8 Wochen, klar in Phasen strukturiert
Audit & Scope-Lock
Vollständiger Audit des Altsystems: Datenmenge, Custom-Features, URL-Struktur, Integrationen, SEO-Snapshot. Ergebnis: Scope-Dokument mit Aufwand, Risiken und klarem Festpreis.
Theme & Produktdaten
Shopify-Theme auf Altsystem-Design matchen (nicht 1:1, aber markenkonform). Produktdaten-Export, Cleaning, Import in Shopify. Kategorie-Struktur übertragen.
Integrationen & Redirects
Payment, Shipping, Tax, Email, Analytics. 301-Redirect-Map gebaut und getestet. App-Konfigurationen rekonstruiert.
QA & Cutover-Plan
Funktionstest, Checkout-Runs, Mobile-Tests, SEO-Check, Performance. Cutover-Slot vereinbart, DNS-Wechsel geplant.
Launch & Monitoring
DNS-Cutover, Live-Monitoring, Redirect-Tests gegen alte URLs, GSC-Wechsel, neue Sitemap. Erste 48h eng beobachtet.
Post-Launch-Pass
Ranking-Check, Error-Monitoring, kleine Fixes, Übergabe-Dokumentation. Danach optional als Retainer weiter.
Drei Komplexitäts-Stufen — so kategorisieren wir
Der konkrete Umfang — und damit auch der Preis — entsteht nach dem Scope-Audit in Woche 1. Grob unterscheiden wir drei Stufen:
Einfache Migration
Kleines Sortiment (<200 Produkte), Standard-Theme-Anpassung, klare URL-Struktur, keine Custom-Features.
Mittlere Migration
200–1000 Produkte, einige Custom-Features, Integration zu ERP/CRM, mehrstufiges Kategorie-System.
Komplexe Migration
Enterprise-Setup, >1000 Produkte, B2B-Features, Multi-Language, ERP-Echtzeit-Sync, Platform-Ops-Begleitung.
Was wir bei Migrationen NICHT anbieten
- —Rebranding oder Re-Design der Marke — das ist ein eigenes Projekt, sollte vor der Migration abgeschlossen sein
- —Migration ohne Zugang zur Quelldaten-Datenbank — wir arbeiten nicht mit manuellen CSV-Exports bei komplexen Datenmodellen
- —Garantien auf SEO-Rankings — wir minimieren Risiken, aber Google ist Google
- —Rückwirkende Rettung verpfuschter Migrationen — das ist ein separates Assessment-Mandat
Häufige Fragen zur Migration
Wie verhindert ihr SEO-Ranking-Verluste?
Vor der Migration komplettes SEO-Snapshot (URLs, Titles, H1, Meta, strukturierte Daten). Nach Launch 301-Redirect-Mapping für jede alte URL, plus Monitoring der organischen Sichtbarkeit in den ersten 4 Wochen. Kleine Ranking-Dips in den ersten Tagen sind normal — das Ziel ist Wiederherstellung innerhalb von 2–4 Wochen.
Wie lange dauert eine Migration wirklich?
4–8 Wochen für Standardfälle. Kleine Shops (<200 Produkte, keine Integrationen) eher 4 Wochen. Komplexe Enterprise-Setups mit ERP-Anbindung und B2B-Features eher 8–12 Wochen.
Müssen Bestandskunden sich neu registrieren?
Kundenkonten werden migriert, aber Passwörter können aus Sicherheitsgründen nicht 1:1 übernommen werden. Wir setzen einen Password-Reset-Flow auf, der beim ersten Login triggered — das sehen wir als besseren Weg als passwordhash-Exporte.
Was passiert mit laufenden Bestellungen während des Cutovers?
Wir planen einen Cutover-Slot (typischerweise nachts am Wochenende) und blocken für 2–4 Stunden neue Bestellungen. Laufende Bestellungen werden im Altsystem abgeschlossen, neue Bestellungen laufen auf dem neuen Shopify-Shop.
Könnt ihr auch Teilmigrationen?
In Ausnahmefällen ja — z.B. nur das Frontend auf Shopify, Backend-ERP bleibt bestehen. Das ist aber kein Standard-Sprint, sondern ein Custom-Projekt. Wir klären das im Audit-Call.
Migration im Kopf, aber noch unsicher?
Der erste Schritt ist ein 60-Min-Call, in dem wir dein Altsystem und deine Ziele anschauen. Das kostet nichts und liefert dir eine ehrliche Einschätzung — auch wenn wir am Ende nicht der richtige Partner sind.
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