Individualsoftware · Missbrauchsschutz
Fake-Bestellungen, Wegwerf-Adressen und Bots aus deinem Shop halten
Jede Rabattaktion zieht Leute an, die sie zwanzigmal mitnehmen. Jede Registrierung zieht Adressen an, die es morgen nicht mehr gibt. Und irgendwann steht eine Bestellung im System, bei der von Anfang an klar war, dass sie nie bezahlt wird. Wir setzen eine Prüfung davor, die Verbindung, Domain und E-Mail-Adresse bewertet, bevor der Vorgang durchgeht – auf deiner eigenen Infrastruktur, ohne dass Kundendaten das Haus verlassen.
Kommt dir das bekannt vor?
Drei Situationen, die jeder Shop-Betreiber irgendwann kennt
Die Rabattaktion wird systematisch abgeräumt
Der Neukunden-Gutschein läuft hundertmal über Adressen, die niemandem gehören. Was als Wachstumshebel gedacht war, wird zum Zuschussgeschäft – und auffallen tut es erst in der Auswertung.
Bestellungen, die nie bezahlt werden
Rechnungskauf auf Fantasie-Adressen, Mahnlauf, Ausbuchung. Die Ware ist raus, das Geld kommt nicht, und der Aufwand dahinter taucht in keiner Marge auf.
Formulare und Registrierungen laufen voll
Kontaktanfragen ohne Absender, Konten, die nie benutzt werden, Newsletter-Anmeldungen, die die Zustellrate ruinieren. Aussortieren kostet jeden Tag Zeit – und es wird nicht weniger.
Für wen sich das lohnt
Überall dort, wo jemand etwas auslösen kann, ohne dass du hinschaust
Shops mit Aktionen und Gutscheinen
Wo es etwas geschenkt gibt, wird es mehrfach geholt. Eine Prüfung vor dem Einlösen trennt den Stammkunden von der dreißigsten Wegwerf-Adresse, ohne dass du jede Aktion manuell nachkontrollierst.
Rechnungskauf und Zahlungsausfall
Nicht jede Bestellung braucht Vorkasse – aber manche schon. Statt alle gleich zu behandeln, entscheidest du je Vorgang: durchlassen, auf Vorkasse umstellen oder abweisen.
Registrierung, Formulare und Newsletter
Konten, Anfragen und Anmeldungen ohne echte Absender kosten Zeit, Zustellrate und Support-Kapazität. Die Prüfung sitzt davor, nicht in der Nachbearbeitung.
Wer Kundendaten nicht außer Haus geben will
Bei den gängigen Diensten laufen IP-Adressen und E-Mail-Adressen zu einem US-Anbieter. Wenn das für dich nicht in Frage kommt – aus Überzeugung oder weil die Datenschutzabteilung es untersagt hat – braucht es eine Lösung, die auf deinen eigenen Servern läuft.
Was die Prüfung für dich tut
Entscheiden, bevor der Schaden entsteht
Was am Ende wo geprüft wird, hängt von deinen Oberflächen ab. Das ist der typische Kern:
Eine klare Antwort, keine Zahl zum Interpretieren
Durchlassen, nachfragen oder abweisen. Der Zwischenschritt ist der wichtige: Im Zweifel kommt eine zusätzliche Hürde statt einer verlorenen Bestellung.
Immer nachvollziehbar, warum
Jede Entscheidung nennt die Gründe und die Quelle dahinter. Wenn ein Kunde anruft, weil etwas nicht durchging, kannst du ihm sagen, woran es lag – statt auf eine Blackbox zu verweisen.
Wegwerf- und Tippfehler-Adressen erkennen
Einmal-Adressen und unzustellbare Postfächer fliegen raus. Tippfehler werden korrigiert vorgeschlagen – das rettet echte Bestellungen, die sonst still in der Zustellung verschwinden.
Anonymisierungsdienste und bekannte Problem-Netze
Ausgangsknoten von Anonymisierungsnetzen, auffällige Rechenzentren und öffentliche Sperrlisten, alle 15 Minuten aktualisiert. Dazu Herkunft und Netzbetreiber der Verbindung – lokal ermittelt, ohne externe Abfrage.
Unterschiedliche Strenge je Oberfläche
Der Checkout darf streng sein, die Newsletter-Anmeldung nicht. Statt einer Regel für alles bekommt jede Stelle ihre eigenen Schwellen – und die lassen sich anpassen, ohne dass jemand Code anfasst.
Fällt aus, ohne dich auszusperren
Ist die Prüfung nicht erreichbar, geht die Bestellung durch. Ein Schutz, der im Störungsfall deinen Umsatz blockiert, ist kein Schutz – das ist Standardverhalten, nicht Zufall.
So läuft die Einführung
In drei Schritten von der ersten Einschätzung zum laufenden Betrieb. Den konkreten Rahmen klären wir im ersten Gespräch.
Erstgespräch & Regelwerk
Wir schauen, wo bei dir tatsächlich etwas durchkommt, an welchen Stellen geprüft werden soll und was bei einem Treffer passiert – abweisen, Vorkasse, Captcha oder nur intern markieren. Ergebnis: ein Regelwerk, hinter dem beide Seiten stehen.
Einrichtung & Anbindung (Festpreis)
Die Prüfung läuft auf deiner Infrastruktur oder in unserem Betrieb, angebunden an Shop, Formular und Bestellprozess. Vor dem Scharfschalten läuft sie im Mitlesen-Modus gegen echten Verkehr – damit du siehst, was sie geblockt hätte, bevor sie es tut.
Betrieb & Nachjustieren
Missbrauch verändert sich, also verändern sich die Schwellen mit. Wir werten aus, was hängen bleibt und was fälschlich aufgehalten wurde, und ziehen nach. Laufend, jederzeit kündbar.
Wir verkaufen dir kein fremdes Produkt
Der Kern ist monapi – unsere eigene Entwicklung. Wir haben sie gebaut, wir betreiben sie, der Quellcode ist öffentlich einsehbar und die laufende Instanz lässt sich ohne Anmeldung ausprobieren. Was wir dir einrichten, steht damit vorher komplett offen.
Eigenes Produkt: monapi
monapi.io ist unsere eigene Software für genau diese Aufgabe: Engine, Oberfläche, Dokumentation und Betrieb aus einer Hand. Kein Wiederverkauf, keine Lizenz von Dritten, kein Zwischenhändler bei Problemen.
Läuft bei dir, nicht bei einem Dritten
Zur Laufzeit gehen keine Anfragen nach außen. Adressen und Verbindungsdaten deiner Kunden bleiben in deiner Infrastruktur – die Diskussion über Auftragsverarbeitung und Drittland-Transfer entfällt schlicht.
Betrieb ist unser Kerngeschäft
Wir betreiben eigene Shops, eigene Produkte und die Infrastruktur darunter – seit Jahren, rund um die Uhr, mit Überwachung. Dein System bekommt dieselbe Sorgfalt wie unser eigenes.
Was das NICHT ist
- Kein Versprechen, dass nichts mehr durchkommt – eine Prüfung verschiebt die Quote, sie schafft den Missbrauch nicht ab
- Kein Ersatz für die Prüfung deines Zahlungsdienstleisters, für 3-D Secure oder eine Bonitätsauskunft – das läuft weiter parallel
- Keine Bewertung von Personen: geprüft werden Adresse, Domain und Herkunft der Verbindung, nicht Verhalten, Kaufhistorie oder Person
- Keine stille Dauerblockade – jede Entscheidung ist begründet, sichtbar und lässt sich zurücknehmen
- Keine Weitergabe deiner Daten an Dritte und kein Handel mit Reputationsdaten
- Keine Sperrlisten nach Bauchgefühl, die nach drei Monaten niemand mehr erklären kann
Häufige Fragen
Blockiert das nicht auch echte Kunden?
Das ist das eigentliche Risiko, und deshalb ist die mittlere Stufe der wichtigste Teil: Im Zweifel wird nicht abgewiesen, sondern nachgefragt – eine zusätzliche Hürde, Vorkasse statt Rechnung, eine Bestätigung. Hart geblockt wird nur, was eindeutig ist. Vor dem Scharfschalten läuft die Prüfung im Mitlesen-Modus gegen echten Verkehr, damit du vorher siehst, wen sie aufgehalten hätte. Und im Betrieb schauen wir uns an, was fälschlich hängen bleibt, statt die Schwellen einmal zu setzen und zu vergessen.
Ist das datenschutzkonform?
Die Prüfung läuft auf deiner eigenen Infrastruktur, zur Laufzeit gehen keine Anfragen an externe Dienste, und es gibt keinen Transfer in Drittländer. Damit entfällt die Konstruktion, die bei US-Diensten den Aufwand macht. Was bleibt, ist deine Hausaufgabe als Verantwortlicher: Verarbeitungsverzeichnis, Löschfristen, Information der Betroffenen. Die technische Grundlage und die Dokumentation dazu liefern wir; die rechtliche Bewertung des konkreten Einsatzes liegt bei dir, im Zweifel mit anwaltlicher Prüfung.
Was ist der Unterschied zu Cloudflare, reCAPTCHA und ähnlichen Diensten?
Die sitzen vor deiner Seite und filtern Verkehr – nützlich, aber sie entscheiden in einer Blackbox und die Daten laufen über einen US-Anbieter. Hier geht es um die Ebene darunter: die Entscheidung im konkreten Vorgang, an der Stelle, an der Geld oder Ware im Spiel ist, mit sichtbaren Regeln und einer Begründung, die du deinem Kunden vorlesen kannst. Das schließt sich nicht aus, es ersetzt sich nur nicht gegenseitig.
Wir haben Shopify – lässt sich das überhaupt anbinden?
Ja, aber nicht überall gleich tief. Registrierung, Formulare, Newsletter und der Bereich vor dem Checkout sind unproblematisch. Der Checkout selbst ist bei Shopify nur eingeschränkt anpassbar – dort arbeiten wir über die vorgesehenen Erweiterungspunkte oder setzen die Prüfung in den Bestellprozess dahinter, mit automatischer Markierung und Statuswechsel. Wo genau sie sitzt, klären wir vorher ehrlich, statt es hinterher zu erklären.
Was passiert, wenn die Prüfung selbst ausfällt?
Dann geht der Vorgang durch. Das ist bewusst so eingestellt: Lieber eine Bestellung zu viel als ein Shop, der bei einer Störung keine Bestellungen mehr annimmt. Wenn dein Fall das Gegenteil verlangt – etwa bei besonders sensiblen Vorgängen – lässt sich das umstellen, aber es ist eine bewusste Entscheidung und keine Voreinstellung.
Gehört uns das dann, oder hängen wir in einem Abo fest?
Die Software ist quelloffen und läuft auf deiner Infrastruktur. Du behältst den Zugriff auf dein eigenes System, auch wenn du irgendwann ohne uns weitermachst. Wenn du den Betrieb lieber abgibst, übernehmen wir ihn – aber nicht als Bedingung dafür, dass es überhaupt läuft.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Eine Oberfläche mit klaren Regeln ist eine Sache von Tagen, nicht von Monaten. Aufwendiger wird es, wenn mehrere Stellen geprüft werden sollen und die Entscheidung in Shop, Warenwirtschaft und Support-Prozess einfließen muss. Den Rahmen sagen wir dir nach dem ersten Gespräch, wenn wir wissen, worüber wir reden.
Was kostet das?
Hängt vom Scope ab. Eine einzelne Oberfläche auf bestehender Infrastruktur ist anders kalkuliert als mehrere Prüfpunkte mit Anbindung und laufendem Betrieb. Wir klären im ersten Call, was dein Projekt konkret braucht, und nennen dir dann einen klaren Rahmen.
Kommt bei dir zu viel durch? Lass uns kurz draufschauen.
Ein Gespräch reicht, um einzuschätzen, ob sich eine eigene Prüfung für dich lohnt – oder ob dein Fall mit zwei Einstellungen im Shop erledigt ist. Wir sagen dir auch das, wenn es so ist.